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18 Feb. 2022 | Zonnepanelen

Was ist jetzt mit dem Netzzählerprogramm?

4 min leestijd
Was ist jetzt mit dem Netzzählerprogramm?

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Wenn man auf erneuerbare Energien umsteigt, ist die Nettozählerregelung ein ziemlicher Stolperstein. Daher ziehen es viele Installationsunternehmen vor, die Nettozählerregelung wegzulassen. Die Sustainable Boys werden oft gefragt, was es mit der Nettozählerregelung auf sich hat. Was genau beinhaltet sie? Und was macht es so komplex? Wir möchten Ihnen gerne etwas mehr Klarheit verschaffen.

Attraktive Subvention für Solarmodule

Das Net-Metering-System ist eine Form der Subventionierung, die entwickelt wurde, als die Niederlande das europäische Klimaabkommen nicht einhalten konnten. Sie macht den Kauf von Sonnenkollektoren besonders attraktiv. Aber es gibt auch eine Kehrseite. Menschen, die sich jetzt mit erneuerbaren Energien selbst versorgen, müssen in Zukunft noch zusätzlich in eine Batterieversorgung investieren, wenn sie (teilweise) autark bleiben wollen.

Dieses System sorgt nämlich dafür, dass die gesamte Energie, die die Niederländer in ihren Häusern erzeugen, am Ende des Jahres von der verbrauchten Energie abgezogen wird. Auf diese Weise können die Haushalte die Solarenergie auch abends oder im Winter nutzen, wenn weniger Energie vorhanden ist. Am Ende des Jahres zieht der Energieversorger (sozusagen) alles ab. Auf diese Weise können die Haushalte ganz einfach autark werden.

Schrittweiser Ausstieg aus der Ausgleichsregelung

Im Grunde wird das Netz also als Batterie genutzt. Allerdings wird das Netz überlastet und das ist eine Subvention, die die Niederlande Geld kostet. Deshalb will die Regierung das Net-Metering-System in aller Ruhe auslaufen lassen. Diese Rechnung wurde nun erneut auf 2024 verschoben. Von diesem Jahr an wird die Subvention jedes Jahr um etwa 9 % abgebaut. Für die Verbraucher bedeutet dies, dass sie sich jetzt mit Sonnenkollektoren selbst versorgen können, aber in Zukunft werden die Energiepreise wieder steigen. Da die Niederlande weit vom Äquator entfernt sind, haben wir im Sommer viel mehr Energie als im Winter. Wir sollten immer bedenken, dass wir im Sommer einen Energieüberschuss und im Winter einen Energiemangel haben.

Für niederländische Verbraucher, die in die Zukunft blicken, ist es sinnvoll, eine Bestandsaufnahme zu machen, wie viel Energie sie tagsüber und am Abend verbrauchen. Nehmen wir an, der Gesamtverbrauch beträgt 5000 kWh pro Jahr. 5000 kWh/365 Tage = 13,7 kWh pro Tag. Wenn die Hälfte davon abends verbraucht wird, wenn es keine Solarenergie gibt, bedeutet dies, dass eine Batterie mit einer Kapazität von etwa 7 kWh benötigt wird, was etwa 7000 Euro kostet. Die Verbraucher können den Energieverbrauch im Haushalt optimieren, indem sie tagsüber so viel Energie wie möglich verbrauchen. Geschirrspüler, Trockner, Waschmaschine und so weiter. Das ist der Punkt, an dem ein Stück intelligentes Wohnen ins Spiel kommt. Dann sinkt der Energieverbrauch am Abend zum Beispiel von 7 auf 5 kWh und eine solche Batterie kostet 5000 Euro. Bis dahin hoffen wir, dass es, wie jetzt in Belgien, eine 50%ige Subvention für diese Batterien gibt. Dann wird eine Batterie immer noch 2.500 Euro kosten und für viele Niederländer erschwinglich sein.

Solarmodule bleiben eine gute Investition

Jetzt müssen Sie nur noch abwarten und Ihre Solaranlage so schnell wie möglich mit dem Net-Metering-System zurückverdienen. Dann können wir in Zukunft Schritt für Schritt das gesündeste Klima für Haushalte erreichen. Die Niederlande machen das übrigens sehr geschickt, denn Belgien schafft das Net-Metering-System sofort ab. Wir lassen sie langsam auslaufen, damit sich jeder in Ruhe informieren kann. Es ist und bleibt schwierig, das Energiesparsystem richtig zu vermitteln, denn man muss schon fast hochgebildet sein, um es zu verstehen. Wir sind überzeugt, dass ein großer Teil der Besitzer von Solarmodulen immer noch nicht genau weiß, was das Ausgleichssystem bedeutet. Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, werden sie es hoffentlich wissen.

Auf die Frage, ob Sonnenkollektoren auch in Zukunft eine gute Investition sind, lautet unsere Antwort: Natürlich! Vor allem in den Jahren 2022 und 2023, wenn das Net-Metering-System noch voll in Kraft ist. Außerdem sparen Sie mit Solarmodulen Geld bei Ihrer monatlichen Energierechnung, Ihr Haus wird nur an Wert gewinnen und Sie können die Mehrwertsteuer zurückfordern. Ihr ganzes Geld auf der Bank wirft weniger ab, nicht wahr?

In einer unverbindlichen Beratung erklären wir Ihnen, was Sie beim Kauf einer Solaranlage beachten müssen. Von der Einspeisevergütung bis zur Mehrwertsteuererstattung und mehr. Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns an!

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